08. Sep 2026
Was passiert, wenn ein Mensch aufgrund seiner Herkunft, Religion oder politischen Zuschreibung angegriffen oder ausgegrenzt wird?
Ein rechter oder antisemitischer Angriff endet nicht unbedingt mit dem Moment der Tat. Die Angst kann bleiben.
Orte, die vorher selbstverständlich waren, können plötzlich Unsicherheit auslösen. Der Weg zur Schule, der Einkauf, ein Spaziergang oder der Aufenthalt im öffentlichen Raum – für Betroffene kann sich der Alltag verändern. Das persönliche Sicherheitsgefühl wird erschüttert.
Die Wanderausstellung von ZEBRA e.V. macht genau diese Erfahrungen sichtbar. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven von Menschen, die rechte oder antisemitische Angriffe in Schleswig-Holstein erlebt haben. Ihre Geschichten zeigen, welche Spuren Gewalt und Ausgrenzung hinterlassen – und wie wichtig es ist, zuzuhören und hinzusehen.
Im Rahmen des schulweiten Tages der Demokratie beschäftigen wir uns mit diesen Erfahrungen und der Frage, was eine demokratische Gesellschaft leisten muss, damit Menschen ohne Angst leben können.
Die Schüler und Schülerinnen unserer Schule haben die Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen und mehr über das demokratiebasierte Lernen an unserer Schule zu erfahren.
Hinschauen. Zuhören. Haltung zeigen. Demokratie leben.

