Verkehrssicherheitstag des 12. Jahrgangs: Wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden

18. Jun 2026

Am 18. Juni 2026 stand für unsere Schule ein besonderer Projekttag auf dem Programm: der Verkehrssicherheitstag. Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs haben sich mit dem Schwerpunkt Alkohol- und Drogeneinfluss im Straßenverkehr beschäftigt.

In vier Stationen setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit einem Thema auseinander, das für viele von ihnen mit Blick auf den bald bevorstehenden Führerscheinerwerb oder bereits vorhandene Fahrpraxis höchst relevant ist.

Simulation einer Alkohol- und Handyablenkungsfahrt

Den wohl eindrucksvollsten Teil des Tages bildete die praktische Simulation. Mithilfe eines für die Simulation umgebauten Smarts konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib erfahren, wie stark Alkohol die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt. Die Simulation machte unmissverständlich deutlich: Schon wenige Sekunden Ablenkung oder der Konsum von Alkohol können fatale Folgen haben.

Smart geparkt!
Smart geparkt!

Rechtsfolgen – Was droht bei Alkohol und Drogen am Steuer?

Wie schwerwiegend die rechtlichen Konsequenzen einer Fahrt unter Einfluss von Alkohol oder Drogen sein können, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in dieser Station. Vom Bußgeld und Fahrverbot über den Entzug der Fahrerlaubnis bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen bei Unfällen – die Bandbreite möglicher Sanktionen ist erheblich.

Besonders eindrücklich: Auch wer sich „noch fahrtüchtig" fühlt, kann bereits ab 0,5 Promille mit empfindlichen Strafen rechnen. Für Fahranfänger in der Probezeit und Personen unter 21 Jahren gilt sogar die 0,0-Promille-Grenze. Drogen wie Cannabis, Kokain oder Amphetamine führen unabhängig vom Zeitpunkt des Konsums zu einem Fahrverbot, sobald die Stoffe im Blut nachgewiesen werden.

Wirkung im Körper – Was Alkohol und Drogen wirklich anrichten

In dieser Station rückte die medizinische Perspektive in den Fokus. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Alkohol und verschiedene Drogen das zentrale Nervensystem beeinflussen und warum das subjektive Empfinden so trügerisch ist: Viele berauschende Substanzen erzeugen das Gefühl gesteigerter Kompetenz und Sicherheit – während die tatsächlichen Fähigkeiten längst nachgelassen haben.

Ein eindrucksvoller Vortrag fürs Leben ...
Ein eindrucksvoller Vortrag fürs Leben ...
... und Informationen zur Auflärung.
... und Informationen zur Auflärung.

Vortrag der Polizei – Prävention aus erster Hand

Mit konkreten Fallbeispielen und statistischen Daten aus der polizeilichen Praxis wurde verdeutlicht, wie oft und mit welchen Folgen Alkohol und Drogen an Verkehrsunfällen beteiligt sind.

Besonders wertvoll war die Möglichkeit, Fragen direkt an die Expertin zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten diese Chance rege und erfuhren so aus erster Hand, wie Polizeikontrollen ablaufen, welche Testverfahren eingesetzt werden und warum konsequentes Handeln der Behörden so wichtig ist.

Der Verkehrssicherheitstag hat gezeigt, dass Aufklärung am wirkungsvollsten ist, wenn sie nicht nur informiert, sondern auch erlebbar macht.

Wir danken der Präventionsstelle der Polizei und dem BADS herzlich für die Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Tages.

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